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HBRS Sportfreizeit

Sportl. Veranstaltungen

November
02.11.2019 Mitgliederversammlung GPR / Rotenburg
02.11.2019 16. Integ. Tischtennis Turnier / Frankfurt
03.11.2019 28. integratives Spiel- und Sportfest / Frankfurt
08.11.2019 MIA-Abschlussveranstaltung / Hannover
08.-11.11.2019 Goalball Liga-Pokal/ Hambung
15.11.2019 30 jähre TSV Langgöns e. V. / Langgöns
16.11.2019 HBRS Sportlerehrung Neu-Isenburg
18.11.2019 Fachforum: Leistungssport in Hessen - Der hessische Weg 7 Frankfurt
19.11.2019 Schwimmwettkampf / Darmstadt
19.11.2019 HM Fußball der KME Schulen / Wetzlar
23.11.2019 Goalball Lady-Cup / Fulda
23.11.2019 LLG Showdown LK2 / Marburg
24.11.2019 LLG Showdown LK1 / Marburg
27.11.2019 Schwimmwettkampf / Marburg

Buch: Inklusion in Sport und Spiel

Mit 39 Verbands-Präsident:

Seit 1965 lenkt Karl-Hermann Müller als Präsident die Geschicke des Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes. Damals waren es etwa 60 Vereine mit rund 5.900 Mitglieder, heute gehören dem Landesverband rund 380 Vereine mit über 36000 Aktive an.

Auch gehörte Karl-Hermann Müller als Schatzmeister dem Deutschen Behinderten-Sportverband von 1975 bis 1995 an. 1981 wurde Müller im schwedischen Stockholm als deutscher Vertreter in das Exekutiv-Komitee, den Vorstand der „International-Sports-Organisation for the Disabled" (ISOD), gewählt. Als Vize-Präsident und Finanzier erlangte der Fuldaer weltweites Ansehen. Außerdem wurde Müller 1994 in das Büro der UNO nach Wien berufen.

Trotz Handicap sportlich aktiv:

Karl-Hermann Müller, geboren am 10. April 1926 in Butzbach, ist selbst durch einer Kriegsverletzung stark behindert. Er verlor im Alter von 18 Jahren den linken Arm. Doch dies war für ihn kein Handicap. Er spielte bis zur Gründung des Fuldaer Vereins in den fünfziger Jahren aktiv Fußball. In all den Jahren versuchte Karl Hermann Müller dem Behindertensport den Stellenwert zu geben, den dieser Bereich verdient hat. Dies war keine leichte Aufgabe für ihn, denn der Behindertensport steht in den Sportnationen heute immer noch im Schatten des „großen" Sports.

ISOD-Ehrenmitglied auf Lebenszeit:

Der absolute Höhepunkt für Karl-Hermann Müller und sein Engagement um die gehandikapte Mitmenschen war beim Ausstiegs bei der ISOD: Er wurde als erster Sportler überhaupt von der International Sports Organisation for the Disabled (ISOD), Weltverband für Körperbehinderte) zum Ehrenmitglied auf Lebenszeit ernannt. Diese hohe Auszeichnung, eine Ehrentafel mit gold-schwarzem Schild und goldener Schrift, wurde ihm 1999 in Spanien während der Eröffmungsveranstaltung zur Leichtathletik-Weltmeisterschaft für Behinderte im spanischen Barcelona vor 400 Sportlern aus 39 Nationen vom spanischen Sportminister Anton Comas und ISOD-Präsident Juan Palau Francás überreicht. Sie dankten ihm damit für die langjährige engagierte und gute Mitarbeit in der ISOD.

Weitere hohe Auszeichnungen:
Die Vielzahl von Auszeichnungen und Ehrungen bringen das Lebenswerk und das Engagement um den Behindertensport deutlich zum Ausdruck. Zu den Auszeichnungen gehören: 1979 das Bundesverdienstkreuz am Bande; 1988 das Bundesverdienstkreuz I. Klasse; 1981 die Ferdinand Braun Medaille der Stadt Fulda; 1991 die Goldene Ehrennadel des Landessportbundes Hessen; die goldene Ehrennadel der ISOD; sowie der Ehrenbrief und die Sportplakette des Landes Hessen. Hinzu kommen noch vom HBRS die goldene Ehrennadel und die Ehrenplakette; die goldene Ehrennadel und Ehrenplakette des Deutschen Behindertensportverbandes und die Verdienstnadel in Silber des Landessportbundes Hessen.

Ehrenpräsident
Karl-Hermann Müller
Mierendorffstr. 4
36037 Fulda