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Mittwoch, 12.09.2018 15:53 Alter: 69 Days

Frankfurter Rollstuhltänzer zu Gast im hohen Norden


 

Die vom 16. - 26. August 2018 in Hamburg stattfindende Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaft sollte auch für die Tänzer des RSC Frankfurt e.V. eine spannende und sportliche Herausforderung werden.

Nach der ersten Anfrage, ob sich die Gruppe vorstellen könnte, während der WM eine „Pauseneinlage“ zu geben, wurden die ersten Ideen entwickelt, wie so etwas aussehen könnte. Die beiden Trainerinnen Andrea Naumann-Clément und Pippa Roberts entschieden sich bald für die passende Musik und nachdem sich die Tanzgruppe aus 13 Personen gefunden hatte, ging es für das erste Trainingswochenende nach Siegen. Bei schweißtreibenden Temperaturen (täglich über 30° Grad) wurde der Grundstein der Formation gelegt. An den folgenden Wochenenden und jeden Donnerstag hieß es dann weiter: Üben, Üben, Üben. Viele von uns erlernten während dieser Zeit auch neue Tanzschritte, an dieser Stelle möchte ich nur ein „Kick-Ball-Change“ erinnern. Die intensive Vorbereitung und die anhaltend hohen Temperaturen ließen den Einen oder Anderen an seine persönliche Schmerzgrenze kommen. Die Zeit verging wie im Fluge und schon bald stand der Auftritt vor der Tür. Nicht nur die Vorbereitungen stellten die Tänzer vor manche Herausforderung, auch die Anreise nach Hamburg ging nicht für Jeden ohne Probleme von statten. Glücklicherweise haben wir uns dann doch 30 Minuten vor der ersten Aufführung in die Arme schließen können. So blieb uns nicht viel Zeit für die Vorbereitung und wie in vielen Trainingseinheiten hieß es „Kaltstart“. Zu den Klängen von Michael Jacksons „The way you make me feel“ zeigten die Tänzer eine Rolliformation der besonderen Art. Sie rollten, schoben und tanzten ihre zuvor an vielen Wochenenden einstudierte Choreographie und rockten die Fläche. Die tolle Stimmung in der Halle, das begeisterte Publikum und die anschließenden Glücksgefühle ließen die harte Arbeit und schweißtreibenden Vorbereitungen schnell vergessen.

Abends beim gemeinsamen Essen inklusive Umtrunk wurde eine kleine Manöverkritik abgehalten, die durchweg positiv ausfiel. Jeder hatte an sich gearbeitet und nur die Gruppe als Ganzes konnte diesen Erfolg erarbeiten. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an beide Trainerinnen für ihre Ideen, ihre Geduld und Unterstützung! Alle Tänzer sind sich einig, dass dies für sie ein aufregendes und erfolgreiches Erlebnis war, das sie so schnell nicht vergessen werden.

 Bericht: Marion Milz